[ wombats ! ]

australienreise 1998

dienstag, 28. april 1998
von den blue mountains nach canberra:


0815 philipp weckt mich, wir stehen auf und frühstücken im freien. es ist kühl, der himmel bedeckt. in der nacht war es ca. 13°C im wagen.
0950 als wir losfahren dringen die ersten sonnenstrahlen durch die wolkendecke.
1000 wir machen einen abstecher zur "wind eroded cave" und zum "anvil rock". die sonne versteckt sich zwar meistens hinter den wolken, aber wir können trotzdem einige bilder machen. die höhlen wurden offenbar von wind und sand aus dem weichen gestein heraus erodiert. vom aussichtspunkt haben wir einen herrlichen blick in den canyon. über dem tal liegt der für diese gegend typische blaue dunst.

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1030 wir fahren weiter zum "govetts leap", wo wir lange auf etwas sonne warten, um die "bridal veil falls" fotografieren zu können.
1130 wir verlassen nun die blue mountains und machen uns auf den weg richtung canberra.
1230 in oberon kaufen wir uns sandwiches. die strasse südwärts führt uns durch sehr einsame gegenden und ist stellenweise unasphaltiert. in einem waldstück sehen wir kanguruhs. leider verschwinden sie im gehölz, bevor wir sie fotografieren können. wenig später gelingen uns dafür bilder von papageien, wenn auch aus grosser distanz.
1510 wir machen einen zwischenhalt in goulburn, beim aussteigen schliessen wir beide unsere türen zu - und beide schlüssel sind im wagen ! bevor wir etwas unternehmen, trinken wir etwas in einem cafe und essen patisserie ... beim nahem polizeiposten erklärt man uns, dass sie den wagen für uns nicht aufmachen können. immerhin ruft die freundliche polizistin einen schlüsselmacher an. die dame erklärt uns aber, dass der "locksmith" gerade unterwegs sei und es schon "einige stunden" dauern könne bis er herkommen könnte. ich sage ihr, wir würden in der zwischenzeit selber versuchen den wagen zu öffnen. sollte dies uns gelingen, so würden wir uns wieder melden. im k-mart kaufen wir eine feile und schrauben. wir versuchen des flügelfenster zu öffnen, in dem ich die niete weg feile, aber diese lässt sich auch nicht entfernen, als ich das ganze ende weggemacht habe. erstaunlicherweise kümmert es niemanden, dass wir uns hier an der hauptstrasse an einem auto zu schaffen machen. im gegenteil, eine frau die gerade neben uns parkiert hat, gibt uns sogar einen drahtkleiderbügel als werkzeug. einige männer kommen dazu und versuchen mit dem draht die türe zu öffnen, aber es gelingt ihnen nicht. schliesslich geben sie es auf. wir trennen den draht in zwei stücke, philipp versucht es nun auf der einen, ich auf der anderen seite. endlich gelingt es mir, den türknopf mit dem drahtende zu packen und ihn hochzuziehen - der wagen ist wieder offen !
1650 wir rufen beim schlüsselmacher an und sagen, dass wir seine hilfe nicht mehr benötigen, dann machen wir uns auf den weg zur hauptstadt. anfangs geht es in zügig fahrt über einen neuen, kaum befahrenen highway, dann über eine landstrasse entlang einer riesigen ebene.
1745 wir schreiben uns auf dem "white ibis campground" ein und duschen uns gründlich. es ist erstaunlich, welcher komfort uns hier für AUD 13.50 geboten wird.
1845 in canberra geniessen wir in einem aussenquartier das abendessen.
2110 wir fahren ins stadtzentrum, umrunden das parlamentsgebäude und wollen irgendwo noch etwas trinken gehen, aber hier ist absolut nichts los. in der gegend des theaters scheint es noch etwas mehr leben zu geben. wir parken gerade vor einem spielsalon, schauen interessehalber hinein und spielen eine runde an einem flipperkasten.
2300 inzwischen sind auch die letzten cafes am zumachen, wir kehren deshalb auf den campingplatz zurück, wo wir noch die bücher nachführen.
0045 wir gehen zu bett.

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produktionshinweis: dieser text wurde während der reise auf einem handheld PC SHARP HC-4500 mit Pocket Word erfasst und anschliessend auf einem notebook mit softquad HoTMetaL V4.0 in HTML umgewandelt. diese seiten sollten dem HTML V4.0 standard entsprechen. die bilder (dias) wurden mit einer minolta kamera gemacht und mit einem canon CanoScan 2700F scanner digitalisiert.


1998-04-28.html / 29-mai-1998 / reto ambühler