[ wombats ! ]

australienreise 1998

freitag, 24. april 1998
sydney:


0930 wir schlafen bis jetzt. es regnet NICHT, aber der himmel ist verhangen.
1015 abfahrt richtung stadtzentrum, philipp fährt. es herrscht reger verkehr, wir kommen aber gut durch. im stadtzentrum suchen wir lange nach einem parkplatz. schliesslich finden wir einen ort, wo wir für AUD 8 zwei stunden parken dürfen. wir spazieren durchs zentrum, ich verschicke acht postkarten. bei einer tourist-info erhalten wir karten und weitere unterlagen. in einem cafe essen wir zu mittag. hey, die sonne scheint !!! ... allerdings nur vorübergehend.
der erste eindruck von sydney ist ähnlich wie bei jeder grossstadt: viel verkehr, viele leute, mächtige hochhäuser. eine shopping mall reiht sich an die andere.
1300 wir machen uns auf den rückweg zum auto. es hat unglaublich viele leute - oder empfinden wir das nur so nach der abgeschiedenheit der letzten tage ? und es stinkt fürchterlich nach abgase.
1340 wieder beim auto. wir fahren richtung flugplatz, in der hoffnung, auf einem der campingplätze unterzukommen.
1415 wir haben glück, beim ersten campingplatz klappt es. der platz ist zwar nicht gerade der tollste, wie das halt so ist in stadtnähe. wir geben der tochter des managers AUD 20, damit haben wir gebucht. wenn wir eine quittung wollen, so sollen wir zwischen 1700 und 1800 ins büro kommen. philipp telefoniert mit peter (einer der kollegen, die wir an der konferenz kennengelernt haben), wir verabreden uns auf nach 1600 in seiner firma. wir machen uns frisch und führen die bücher nach.
1610 wir machen uns auf den weg zu peter.
1645 wir sind in peter's büro. ein mitarbeiter erklärt uns die arbeit, die sie hier machen. er zeigt uns verschiedene websites, unter anderem http://www.foe.co.uk/cri/. ich sende mein tagebücher per email nach hause.
1800 wir fahren zu peter nach hause, wo wir seine frau jackline kennen lernen. sie wohnen in einem gemieteten haus für AUD 350 pro woche. die räume sind ausserordentlich hoch. das haus hat zwei schlafzimmer, ein kleines wohnzimmer, eine küche mit gasherd, ein badzimmer mit einer uralten, freistehenden badewanne und einen winzigen sitzplatz mit rasen und hohem bretterzaun rundherum. alles wirkt sehr altmodisch aber ganz heimelig.
2000 peter schlägt vor, wir sollten zum nachtessen mit der fähre auf die andere seite der bucht fahren. weil wir zu spät losfahren, verpassen wir die erste fähre. mit einem wasser-taxi gelangen wir zum hafen beim bahnhof. die sicht auf die stadt und die oper ist fantastisch. mit einer fähre fahren wir nach manly, wo wir das nachtessen geniessen werden. die skyline von sydney mit der berühmten bogenbrücke ist herrlich und auch die silhouette der noch berühmteren opera ist gut zu erkennen.

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opera bei nacht
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so sieht sie am tag aus

0020 wir essen in einem netten restaurant an der küste von manly. mein chicken fajitas schmeckt hervorragend. dabei unterhalten wir uns köstlich und erfahren einiges über australien. das selbstverständnis scheint für die australier ein aktuelles thema zu sein. nach einer langen zeit, in welcher sie sich stark nach europa im allgemeinen und england im besonderen orientiert haben, versuchen sie nun sich als eigenständige nation zu etablieren.
als wir das restaurant verlassen ist mitternacht bereits vorüber und wir müssen uns beeilen, um letzte die fähre noch zu erwischen.
0200 wir bringen peter und seine frau nach hause und besprechen mögliche routen für unsere weiterreise.
0315 wir sind zurück auf dem campingplatz. ich telefoniere mit susanne und versichere ihr, dass es uns gut geht. auch daheim sind alle wohlauf.

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produktionshinweis: dieser text wurde während der reise auf einem handheld PC SHARP HC-4500 mit Pocket Word erfasst und anschliessend auf einem notebook mit softquad HoTMetaL V4.0 in HTML umgewandelt. diese seiten sollten dem HTML V4.0 standard entsprechen. die bilder (dias) wurden mit einer minolta kamera gemacht und mit einem canon CanoScan 2700F scanner digitalisiert.


1998-04-24.html / 29-mai-1998 / reto ambühler