[ wombats ! ]

australienreise 1998

donnerstag, 23. april 1998
von glen innes nach sydney:


0830 aufstehen - es regnet. duschen (warm und ausgiebig), frühstücken im auto.
1015 abfahrt, ich fahre. wir folgen dem hwy 15 südwärts. es hat wenig verkehr. wir befinden uns auf einer hocheben, die strasse geht bis auf 1400 m.ü.m hinauf. manchmal hat es grosse steigungen, ab und zu fluchtrampen für lastwagen.
die landschaft ist fast steppenartig - so etwa stelle ich mir afrika vor: langes, gelbes gras, vereinzelte bäume. fast überall hat es kühe oder schafe, seltener pferde. manchmal sieht man ein grosses gehöft, meistens aber nur kleine strassen, die wohl zu solchen hinführen. die gegend wirkt fast unbewohnt, mit ausnahme der kleinen städte natürlich.
wir fahren an armidale vorbei nach uralla. dort entschliessen wir uns, statt dem hwy 15 zu folgen, die direkte strasse richtung newcastle zu nehmen.
1215 ankunft in walcha. wir tanken unseren wagen auf und kaufen sandwiches.
1245 weiterfahrt, philipp übernimmt das steuer. auf unserer karte aus dem jahre 1993 ist die strasse teilweise als naturstrasse eingezeichnet, bis nowendoc ist sie aber ganz neu gemacht und asphaltiert. danach fahren wir über eine rot-braune schlammpiste.

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nachdem es vorübergehend ausgesehen hat, als würde sich das wetter besser, ist nun wieder alles verhangen und es regnet mehr oder weniger ununterbrochen.
1415 plötzlich ist die sicht ins tal frei. wir sehen hügel, einen einzelnen hof und felder. die hügel sind alle dicht bewaldet.

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die strasse führt steil abwärts, wir sind nun noch auf etwa 150 m.ü.m. nach einem kurzen halt übernehme ich das steuer wieder. bald erreichen wir glocester. eine stunde später gelangen wir zum pazifik highway. dies ist allerdings keine autobahn, sondern eine bessere überlandstrasse. es hat viel verkehr.
1900 wir sind in sydney !
unterweges hat es wie aus kübeln gegossen, jetzt regnet es gerade nicht. richtung stadtzentrum herrscht das totale verkehrschaos, wir bleiben deshalb ausserhalb. in einem aussenquartier essen wir in einem asiatischen restaurant.
2100 wir suchen einen campingplatz. wie ich befürchtet hatte, ist dies rund um sydney recht schwierig, vorallem in einer solch verregneten nacht. gegen 2200 finden wir zwar einen platz, dieser hat aber seit 2100 zu, ist mit schranken versehen und wirkt auch sonst mit all den regeln und verboten nicht sehr einladend. wir suchen weiter, dazwischen telefoniert philipp mit jacquline.
2300 weil wir nichts anderes gefunden haben, sind wir zum oben erwähnten campingplatz zurückgefahren und übernachten auf dessen parkplatz.

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produktionshinweis: dieser text wurde während der reise auf einem handheld PC SHARP HC-4500 mit Pocket Word erfasst und anschliessend auf einem notebook mit softquad HoTMetaL V4.0 in HTML umgewandelt. diese seiten sollten dem HTML V4.0 standard entsprechen. die bilder (dias) wurden mit einer minolta kamera gemacht und mit einem canon CanoScan 2700F scanner digitalisiert.


1998-04-23.html / 29-mai-1998 / reto ambühler