[ wombats ! ]

australienreise 1998

montag, 20. april 1998
von noosa heads nach fraser island:


0745 aufstehen, frühstücken, es ist sonnig, aber windig
0940 abfahrt richtung zentrum von noosa heads
1030 fähre über den noosa river (fasst 6 autos), kurz danach erreichen wir die 40 miles sand beach und folgen dieser nordwärts.

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wir fahren bis zu 80 km/h. meistens ist der sand ganz flach und hart, manchmal hat es weiche stellen. am besten ist es ganz nahe am wasser, wo der sand noch nass ist. auch im seichten wasser fährt es sich gut. wenig verkehr, einzelne autos sogar mit wohnwagen. zahlreiche fischer. es hat kleine fische bis ganz nah am strand. einige regenschauer, ansonsten trocken und sonnig wenn auch grosse wolkenfelder, sehr warm.
1200 am ende der beach müssen wir wenden und bis zum "cherry venture" wreck zurückfahren. beim verlassen der beach bleiben wir beinahe stecken, schaffen es aber dann doch noch. wir durchqueren die landzunge und folgen dem anderen strand bis rainbow beach. hier ist der strand ziemlich schmal, an einer besonders engen stelle hat es sogar einige felsen, wir müssen durchs wasser fahren, eine grosse welle klatsch gegen unser auto, hat aber keine folgen.

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bei rainbow beach übernimmt philipp das steuer. fahrt zur fähre, diese hat gerade abgelegt, kommt aber nochmals zurück, um uns und ein weiteres auto aufzunehmen. herrlicher blick auf küsten, meerenge und schaumgekrönte wellen weiter draussen im pazifik.
1250 ankunft fraser island, weiterfahrt entlang des sandstrandes. weil die flut steigt ist der befahrbare strand schmaler, wir kommen trotzdem sehr rasch voran.
1350 in eurong hat es eine flugpiste auf dem sandstrand ! wir essen zu mittag, dabei werden wir von zahlreichen raben beobachtet, welche in der wiese und auf den bäumen sitzen. trotz hohem preis füllen wir den halbleeren tank auf. der zweite tank ist offensichtlich leer, auch wenn der zeiger auf halbvoll steht. gestern sind wir mehrmals stehen geblieben, als wir auf den hinteren tank umgestellt hatten.
wir buchen die fähre zurück zum festland für übermorgen früh.
1515 weiterfahrt ins landesinnere richtung central station. am dorfausgang sehen wir einen dingo, ein schönes tier. die sandpiste ist sehr holprig, wir können aber problemlos mit 2-rad antrieb fahren. der wald ist sehr dicht, wir fahren in einem grünen tunnel. der waldboden ist mit farn bewachsen und dicht mit blätter, ästen und umgefallenen stämmen übersät. es ist ziemlich düster in diesem wald. kurz vor central station geht die piste zu den seen weg. wir folgen dieser und erreichen bald den lake birrabeen, wo wir einen kurzen halt machen.
1700 ankunft auf dem campingplatz am lake boomanjin. sehr einfacher campground. einige weitere reisegruppen übernachten hier. philipp geht zum see, ich bleibe beim camper und schreibe tagebuch und karten.
1830 nachtessen im wagen, es ist windstill und hat lästige mücken. anschliessend karten und tagebuch schreiben. in der nachbarschaft hat es zwei ziemlich laute gruppen ...
2300 schlafen

der bushcamper ist bedeutend spartanischer eingerichtet als unser VW bus. das recheau ist z.b. nur hineingestellt und nicht fest mit der gasflasche verbunden. dafür kann man es ins freie nehmen. stauraum hat es fast keinen. im kasten unter dem spülbecken sind pfannen, geschirr und besteck untergebracht. unter dem recheau ist die gasflasche, daneben hat es platz für lebensmittel. unter der schmalen sitzbank hinten hat kein koffer platz, aber wenigstens die rucksäcke. die schlafsäcke und kissen passen ins dach über der führerkabine.



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die koffern und reisetaschen müssen wir hinten neben der bank auf den auf den boden stellen. zum wohnen müssen wir sie jeweils vorne auf den sitzen deponieren. in den türen hat es keine ablagen. das wasser muss man von hand pumpen, abwassertank hat es keinen. üblicherweise erhält man offenbar bloss eine kühlbox, aber weil in melbourne ein kühlschrank gebraucht wird, haben wir einen solchen kostenlos erhalten. dieser läuft ab batterie oder externe stromversorgung. den wagen selbst kann man weder an strom noch an wasser anschliessen.

zum fahren ist der diesel-getriebene wagen sehr angenehm. das 5-gang getriebe lässt sich leicht schalten, auch wenn die position des schalthebels für uns ungewohnt ist (in der mitte zwischen den sitzen, also links). der blinker ist rechts, der scheibenwischer links am steuerrad, das hat manchmal unerwünschte effekte (scheibenwischer statt blinker). die klimaanlage ist sehr wirkungsvoll, was bei den hohen temperaturen angenehm ist.

zum schlafen hat es zwei better, eines lässt sich mit 4 brettern im dach einrichten, das andere mit zwei brettern aus der hinteren sitzbank. damit jeder genügend platz hat, machen wir jeweils beide better. zu dritt muss es sehr eng sein in diesem wagen !

im sand ist der toyota äusserst gutmütig, auch wenn die reifen eher schmal sind. ist der vierrad antrieb eingeschaltet, so gibt es kein hindernis. notfalls kann eine untersetzung zugeschaltet werden. trotz der beträchtlichen höhe von 2.7 meter liegt das auto stabil auf der strasse, bzw. piste. die grosse bodenfreiheit ist hier auf fraser island unbedingt nötig, denn die fahrspuren sind manchmal sehr tief.


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produktionshinweis: dieser text wurde während der reise auf einem handheld PC SHARP HC-4500 mit Pocket Word erfasst und anschliessend auf einem notebook mit softquad HoTMetaL V4.0 in HTML umgewandelt. diese seiten sollten dem HTML V4.0 standard entsprechen. die bilder (dias) wurden mit einer minolta kamera gemacht und mit einem canon CanoScan 2700F scanner digitalisiert.


1998-04-20.html / 29-mai-1998 / reto ambühler