USA8990: 4. Monatsbericht (5.11. bis 5.12.1989)

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USA Flagge

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Escondido, 9. Dezember 1989

Aloha ! "Aloha" heisst "grüezi", "adieu", "ich ha di gärn", "pass uf !" und noch viel mehr. "Aloha" ist aber auch die Lebensweise auf "Hawaii". Der jüngste Staat der USA nennt sich deshalb der "Aloha-Staat". Doch zuerst wollen wir euch von Kalifornien berichten, bevor wir von unserem Ausflug nach "Hawaii" erzählen.


Los Angeles:

Wie bereits im letzten Bericht erwähnt, verbrachten wir die Zeit vom 5. bis 10. November in Los Angeles. Nach der langen Reise durch die verschiedenen Nationalparks gab es eine Menge "Hausarbeit" zu erledigen. In einer VW-Garage in Los Angeles liessen wir den 120'000 km-Service an unserem Joker machen. Dies spielte sich wie in der Schweiz ab, kostete aber wesentlich weniger. Es ist allerdings auch nicht ganz klar, welche Arbeiten ausgeführt wurden. Als wir am Abend unseren Wagen abholen wollten, mussten wir noch einige Minuten warten. Wir sassen im Warteraum, als plötzlich die Alarmanlage unseres Campers losging. Als wir zu unserem Wagen kamen, stand ein völlig verdatterter Mechaniker neben unserem Joker. Jedesmal, wenn er versuchte, den Wagen zu starten, ging der Alarm von neuem los, aber der Motor sprang nicht an. Es stellte sich heraus, dass sich ein Kabel am Schalter gelöst hatte und damit die Alarmanlage eingeschaltet wurde. Wir zwei fanden es sehr lustig, der Mechaniker weniger ...

Aber auch wir hatten einen "Service" nötig. Während unser Wagen in der Werkstatt war, suchten wir einen Coiffeur auf. Es fiel uns schwer, uns für ein Geschäft zu entscheiden, denn wir hatten keine Ahnung, wie wir dem Coiffeur beibringen sollten, wie wir unsere Haare geschnitten haben wollten. Schliesslich betraten wir mutig ein Geschäft in einem Einkaufszentrum. Reto verlangte einfach einen kurzen Haarschnitt, Susanne zeigt der Coiffeuse ein Photo, das Reto in seinem Portemonnaie hatte. Obwohl das Geschäft einen modernen Eindruck machte, wirkten die Einrichtungen etwas altmodisch auf uns, zum Haarewaschen musste man sogar den Stuhl wechseln. Doch das Resultat war sehr zufriedenstellend.

Am nächsten Tag war Waschtag. Alle privaten Campingplätze haben eine "Laundry" (Waschküche mit Waschmaschinen und Trocknern). Ebenso findet man in jedem Dorf mehrere Wäschereien. Sie sind mit 5 bis 15 Maschinen und ebensovielen Tumblern ausgerüstet. Das ist äusserst praktisch, wenn man viel Wäsche hat. Als wir von Island nach Amerika kamen, hatten wir drei Koffer voll schmutziger Wäsche. Wir füllten sieben Maschinen aufs Mal und sparten so eine Menge Zeit. Ein anderes Thema ist jedoch wie die Maschinen waschen. Als wir unseren ersten "Laundry-Tag" hatten, starteten wir voller Spannung die Maschinen. Doch bereits nach zehn Minuten begann die Maschine zu spülen. Hatten wir etwas falsch gemacht ? Nein, nein, das müsse so sein, versicherte man uns. Etwas misstrauisch warteten wir das Ende der fünfundzwanzig-minütigen Waschzeit ab und prüften danach das Ergebnis ... Na ja, die Amerikaner scheinen wohl einen anderen Geschmack zu haben, was saubere Wäsche anbelangt. In der Zwischenzeit haben wir uns daran gewöhnt, wir prüfen die Wäsche nicht mehr auf Sauberkeit, die Hauptsache ist doch, alles duftet "clean" (sauber) nach Weichspüler !

Reto sitzt unter dem Sonnendach und schreibt am Computer
Reto und sein SHARP PC-4500

Höhepunkt unseres Aufenthaltes in Los Angeles war natürlich der Besuch des "Disneyland". Von den vielen Bahnen, die wir fuhren, gefielen uns die "Starstour" und der "Splash Mountain" am besten. "Starstour" ist ein echter Flugsimmulator, der einen Flug mit einer Raumfähre zu einem fernen Stern simmuliert. Auf der Leinwand in der Front lief ein Film, dazu neigte und schüttelte sich der Raumtransporter, dass einem Angst und Bange wurde. Die Fahrt auf dem "Splash Mountain" erfolgte in einem ausgehöhlten Baumstamm. Dieser glitt ganz ruhig auf einem künstlichen Fluss durch verschiedene Landschaftsbilder, doch zum Schluss stürzte man einen mehr als zehn Meter hohen Wasserfall hinunter, da verschlug es sogar Reto den Atem ! Doch wie bei all diesen Disneyland-Bahnen ist auch hier ein Trick dahinter, so dass niemand nass wurde.


San Francisco und Umgebung:

Am darauffolgenden Wochenende fuhren wir zusammen mit Hermann Müller und einer weiteren DEC-Mitarbeiterin aus München nach San Francisco. Wir folgten dem "Highway Nummer 1", der "schönsten Strasse Amerikas". Diese schlängelt sich der Pazifikküste entlang und geht hinauf bis Alaska. Leider lag meistens dichter Nebel über der Küste, doch schon wenige hundert Meter im Landesinnern herrschte schönster Sonnenschein. Am Samstagabend grillierten wir zu viert auf dem Campingplatz, auf dem wir beide übernachteten. Es war eine angenehme Abwechslung, einmal Gäste zu Besuch zu haben, auch wenn unsere "Stube" für vier Personen etwas eng war. Den Montag verbrachten wir mit den beiden Freunden in San Francisco, danach mussten sich die zwei auf den Rückweg nach Los Angeles machen. Wir verbrachten drei weitere Tage in San Francisco, besuchten die "Golden Gate Bridge", das Hafenviertel "Fisherman's Wharf" und benutzten jede Gelegenheit, mit den lustigen "Cable Cars" zu fahren. Diese Vehikel verkehren auf Schienen wie das Tram in Zürich, aber die Wagen werden von Kabeln gezogen. Das Stadtzentrum von San Francisco befindet sich auf einem Hügel, die Strassen führen nach allen Seiten steil zum Meer hinunter. Wenn die "Cable Cars" den Berg hinunter fahren, so muss der Fahrer mit viel Muskelarbeit den Wagen bremsen. Die Bremsklötze sind aus Holz, nach kurzer Zeit verbreitete sich der typische Geruch von verbranntem Holz im Wagen. Vom Erdbeben, das vor einem Monat die Stadt erschüttert hatte, war nicht viel zu sehen. Einige Stadtviertel waren für die Oeffentlichkeit gesperrt, dort entstanden die schwerwiegensten Schäden in San Francisco. Bedeutend schlimmer muss es jedoch südlich von San Francisco gewesen sein, denn dort waren verschiedene Strassen immer noch gesperrt. Im Stadtzentrum, da wo sich die hohen Wolkenkratzer befinden, sind offenbar überhaupt keine Schäden entstanden. Aber die "Oakland Bay Bridge" war immer noch geschlossen, wurde aber gerade an dem Freitag eröffnet, an dem wir San Francisco verliessen. Am Tag zuvor durfte man zu Fuss über die Brücke gehen, der Spass kostete allerdings fünf Dollar pro Person. Die Amerikaner bewiesen einmal mehr, dass sie es verstehen, aus jedem Ereignis ein Geschäft zu machen: In den Läden waren T-Shirts mit der Aufschrift "I survived the Earthquake" (Ich überlebte das Erbeben) mit Datum und Richterstärke bereits zu haben.

Häusermeer mit wenigen Wolkenkratzer
Skyline von San Francisco
Stadtzentrum von San Francisco
Downtown San Francisco
Cable car in San Francisco
Cable car
Susanne vor der Golden Gate Brücke
Golden Gate Bridge
Pier 39 mit verschiedenen Läden
Fisherman's Wharf
Kopf eines Seehundes mit trockenem Fell
Seehund bei Fisherman's Wharf

Am 17. November verliessen wir San Francisco wieder, mit der festen Absicht, im Frühjahr nochmals eine Woche hier zu verbringen. Wir besuchten das "Muir National Monument", einen Park, in dem die riesigen Sequoia Bäume wachsen. Auch in den drei Nationalparks "Yosemite", "Kings Canyon" und "Sequoia National Park" bewunderten wir diese fantastischen Baumriesen. Die Riesenbäume werden bis zu dreitausend Jahre alt und über hundert Meter hoch ! Sie sind die grössten Lebewesen auf dieser Erde und waren vor Jahrtausenden weit verbreitet. Heute kommen sie nur noch an drei Orten auf unserem Planeten vor, unter anderem eben hier in Kalifornien. Die Stämme haben am Fuss mehr als zehn Meter Durchmesser, die grössten Äste sind so dick wie die Stämme unserer Tannenbäume. Ein besonders schönes Exemplar dieser Riesenbäume wurde zum "Nationalen Christbaum" erklärt, hier finden jedes Jahr Weihnachtsfeiern im Freien statt. Von den drei Nationalparks gefiel uns der "Yosemite" ganz besonders gut. Die hellen Granitberge und blauen Bergseen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit der Schweiz, die Bergkuppen sind aber alle während der letzten Eiszeit von den Gletschern rundgeschliffen worden, es gibt keine rauhen und kantigen Berge wie in den Alpen. Die höchsten Berggipfel waren mit Schnee verzuckert, bei dem strahlend blauen Himmel sah es wie im Märchen aus. Auch an schattigen Stellen im Wald lag vereinzelt Schnee, in der Nacht fiel die Temperatur oft unter den Gefrierpunkt. Im "Sequoia National Park" besuchten wir verschiedene Aussichtspunkte, bevor wir uns auf den Weg Richtung Los Angeles machten. Wenige Kilometer vor der Parkgrenze geschah, was wir immer gehofft hatten: Aus dem Gebüsch am Strassenrand trabte ein kleiner Schwarzbär auf die Fahrbahn. Er blieb einen Moment stehen, schaute uns kurz an, ging dann gemütlich weiter und war nach wenigen Sekunden auf der anderen Strassenseite verschwunden. Es hatte nicht einmal für eine Photoaufnahme gereicht. Aber immerhin hatten wir mit eigenen Augen einen Bären auf freier Wildbahn gesehen ! Die Nationalparks haben uns so gut gefallen, dass wir im Frühjahr hierher zurückkommen und in jedem der Parks einige Tage verbringen wollen.

Dicht bewaldetes Tal umgeben von hellen Granitbergen
Yosemite Valley im Yosemite NP
Granitberge mit kleinem Bergsee und Bergwald
Tjoga Pass im Yosemite NP
Mächtiger Sequioa mit grober Baumrinde
Sequoia
4 mächtige Sequioa-Stämme
Sequoias

Los Angeles und Umgebung:

Am 22. 11. waren wir wieder in Los Angeles, wo wir das berühmte Villenviertel "Beverly Hills" besuchten. Hier wohnen Stars aus Film und Showbusiness in ihren luxuriösen Villen, doch der "Rodeo Drive", angeblich die teuerste Einkaufsstrasse der Welt, hält dem Vergleich mit unserer Bahnhofstrasse in Zürich bei weitem nicht stand ! Den "Sunset Strip", auf dessen Gehsteig die Namen sämtlicher Grössen aus Film, TV und Showbusiness verewigt sind, liessen wir uns genau so wenig entgehen, wie das "Mann's Chinese Theatre", in dessen Vorplatz Berühmtheiten ihre Fuss- und Handabdrücke in Beton verewigten. Das darauffolgende Wochenende war ein "Holiday Weekend", denn am Donnerstag war "Thanksgiving", einer der wichtigsten Feiertage Amerikas. Die meisten Leute hatten am Freitag frei und deshalb ein langes Wochenende. Damit war das Verkehrschaos um Los Angeles perfekt. Wir brauchten selbst auf den vierzehnspurigen Autobahnen einen halben Tag, um aus dieser endlosen Stadt hinauszukommen ! Wir wunderten uns immer wieder, über diese unglaubliche Masse von Autos in Los Angeles. Ueber der Stadt liegt stets eine hässliche, braune Smogglocke, so dass wir oft kaum zu atmen wagten. Es gibt nur wenige Anzeichen, dass etwas gegen die enorme Luftverschmutzung unternommen wird. Auf den Autobahnen gibt es Fahrspuren, die zu den Hauptverkehrszeiten nur von Fahrzeugen benutzt werden dürfen, die mindestens zwei oder drei Passagiere befördern. In Los Angeles wird nach verschiedenen erfolglosen Anläufen nun sogar eine Metro gebaut. Zur Zeit gibt es fast keine öffentlichen Transportmittel, ohne eigenes Auto ist man in dieser Stadt praktisch verloren.

Wolkenkratzer im Zentrum von Los Angeles in nebelartigem Smog
Smog über Downtown Los Angeles
Sehr dichter Verkehr auf einer 8-spurigen Autobahn in Los Angeles
Dichter Verkehr im Zentrum von Los Angeles
Fuss- und Handabdrücke von Sofia Loren
Platz vor dem Mann's Chinese Theatre
Stern von Alfred Hitchcock
Walk of fame am Sunset Strip

Wir fuhren nach "Palm Springs", einem luxuriösen Kurort mitten in der Wüste. Am Samstag besuchten wir den "Joshua Tree Park". Hier wächst der berühmte "Joshua Tree", der in Wirklichkeit gar kein Baum, sondern ein riesiges Liliengewächs ist. Obwohl viele Leute das herrliche Wetter in diesem Park genossen, verbrachten wir einen angenehmen Tag. Neben dem "Joshua Tree" wachsen hier auch verschiedene Kakteen, besonders gefiel uns der Kaktus mit dem Namen "Jumping Teddybear" ("hüpfender Teddybär"). Am darauffolgenden Tag fuhren wir nach "Escondido", einer kleineren Stadt nördlich von San Diego. An diesem Sonntag regnete es zum ersten Mal, seit wir in Kalifornien waren. In "Escondido" wohnen Rolf und Debbie Steeve mit ihren beiden Kindern Dustin und Kristen. Wir lernten die Familie im "Monument Valley" kennen. Sie luden uns ein, sie zu besuchen, wenn wir in der Nähe von San Diego seien. Wir wurden herzlich empfangen und schliefen die beiden folgenden Nächte in ihrem Wohnzimmer.

Unser VW-Bus auf einer Naturstrasse zwischen Büschen und Joshua Trees
Unser "Jogi" im Joshua Tree NM
Asphaltierte Parkstrasse zwischen riesigen Joshua Trees
Parkstrasse im Joshua Tree NM
Susanne und Reto sitzen am Campingtisch, dahinter steht unser VW-Bus
Susanne und Reto beim Mittagessen im Joshua Tree NM

Hawaii:

Am Montag, den 28. 11. brachte uns Debbie zum Flugplatz von San Diego, wo wir die Maschine nach Hawaii bestiegen. Unterwegs brachten wir unseren Joker zu Rolfs Eltern, die in "Escondido" auf einem Bauernhof leben. Hier durften wir unseren Wagen stehen lassen, während wir auf "Hawaii" Urlaub machten. Die Reise begann zwar mit einer zweistündigen Verspätung, weil unser Flugzeug angeblich zu schwer und die Winde zu stürmisch waren, aber danach gab es nur noch Positives zu berichten. Wir verbrachten die ersten vier Nächte auf der Insel "Oahu", auf der sich die Hauptstadt "Honolulu" befindet. Unser Hotel lag etwas ausserhalb der Stadt am Strand von "Waikiki". Obwohl auf dem Gutschein für das Hotel "Zimmer mit beschränkter Aussicht" stand, konnten wir uns über unsere Unterkunft in keiner Weise beklagen. Am ersten Tag waren wir zu einem sogenannten "Breakfast Briefing" eingeladen. Hier versuchte uns der Reiseveranstalter mit verlockenden Angeboten die Dollars aus der Tasche zu ziehen, doch wir konnten problemlos widerstehen. Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand mit Sonnen und Baden. Am nächsten Tag mieteten wir einen kleinen Jeep und fuhren rund um die Insel. Zudem leihten wir uns zwei Schnorchelausrüstungen aus und gingen in einer Bucht auf Entdeckungsreise. Wir wussten gar nicht, dass Fische so neugierig sein können. Kaum waren wir ins Wasser gestiegen, wurden wir von ganzen Fischschwärmen umringt. Sie hatten alle Formen und Farben und zeigten überhaupt keine Angst vor Menschen. Oft waren sie zum Greifen nah. Leider war an diesem Tag der Himmel stark bewölkt, so dass uns nach einer Viertelstunde kalt wurde. Im Norden der Insel "Oahu" soll es weltweit die grössten Wellen geben, hier finden alljährlich Surfwettkämpfe statt. Tatsächlich hatte es viele Surfer im Wasser, die Wellen waren etwa vier Meter hoch. Am 1. 12. machten wir einen Ausflug mit einem Glasbodenboot, aber wir sahen viel weniger Fische, als wir beim Schnorcheln gesehen hatten. Dafür begegnete uns eine Wasserschildkröte. Den Nachmittag verbrachten wir wiederum am Strand. Könnt ihr euch das überhaupt vorstellen ? Es ist 1. Dezember, dreissig Grad warm, wir lagen am Sandstrand und badeten im Meer ? Kann uns jemand erklären, was Schnee ist ? Für den Abend kauften wir ein "Unterhaltungs-Paket", das ein Nachtessen, eine Hawaiianische Tanzshow und eine Unterhaltungsshow in einem Dancing umfasste. Das Nachtessen wurde in einem Drehrestaurant im achtzehnten Stock serviert. Während wir dinierten, sank im Westen die Sonne als roter Feuerball ins Meer, ein romantischeres Abendessen kann man sich kaum vorstellen. In der Hawaiianischen Tanzshow wurde die Entstehung der sechs Hauptinseln von Hawaii gezeigt, anschliessend wurden Tänze der verschiedenen Völker aufgeführt, die diese Inseln bewohnten. Die Show war sehr lebendig, nicht perfekt, aber sie lebte vom Charme und der Ausstrahlung der zehn hawaiianischen Tänzerinnen und Tänzern. Wir hatten das Gefühl, die Darsteller hatten Spass an ihrer Vorführung. Danach wurden wir zum Dancing geführt, in dem die "Socienty of Seven" ihre Show darbot. Sie zeigten ein unglaubliches Talent im Nachahmen von verschiedenen Sängern, wir unterhielten uns bestens. Am nächsten Tag flogen wir mit der "Hawaiian Airlines" zur östlichsten Insel des Staates "Hawaii". Sie gab dem Staat den Namen, wird aber auch als "Big Island", "Orchideen Insel" oder "Vulkaninsel" bezeichnet. Wir wohnten im "Hilton Kona Hotel", einem prächtigen Hotel direkt an der Westküste. Unser Arrangement schloss auf dieser Insel zudem einen Mietwagen ein, den wir in der Nähe des Flughafens in Empfang nehmen konnten. Am 3. Dezember fuhren wir zur Ostküste der Insel, wo sich der "Hawaii Volcanoes National Park" befindet. Ein Teil der Parkstrasse wurde vor etwas mehr als einem Jahr von einem Lavastrom überflutet. Wir konnten bis dorthin fahren, von da aus war es möglich, zu Fuss zu einer Stelle vorzudringen, wo noch immer glühende Lava aus dem Berg strömte. Wir näherten uns den Ausläufern flüssiger Lava bis auf wenige Schritte. Ueber dem Lavafeld lag eine erdrückende Hitze, dort wo die Lava ins Meer floss, stieg eine riesige Dampfwolke in den Himmel. Am späten Nachmittag des selben Tages, war es noch warm genug, um am "Black Sand Beach" ("Schwarz-Sand-Strand") zu baden. Am nächsten Tag fuhren wir erneut zur Ostküste, doch diesmal folgten wir der Küstenstrasse in nördlicher Richtung. Wir besuchten einen fantastischen botanischen Garten. Hier wachsen Orchideen und verschiedene tropische Pflanzen in einer herrlichen Bucht, am Strand sahen wir Krebse und Meeresschildkröten. Da unser Flugzeug erst am Abend flog, unternahmen wir an unserem letzten Tag auf "Hawaii" einen Ausflug zur Südspitze der Insel, dies ist zugleich der südlichste Punkt der USA. Den Nachmittag verbrachten wir an einem herrlichen Strand und genossen nocheinmal das warme und unglaublich klare Wasser des Pazifiks. In der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember flogen wir nach San Diego zurück. Wie es nun weitergeht, wie wir Weihnachten und Neujahr verbracht haben, erfahrt ihr in unserem nächsten Bericht.

Lockheed Tri Star der Delta Airlines
Unser Flugzeug im Flughafen von San Diego
Pazifikküste bei  San Diego mit Sea World und Mission Bay im Vordergrund
Sea World und Mission Bay
Pazifikküste zwischen San Diego und Los Angeles mit Smog-Glocke über L.A.
Pazifikküste mit Smog-Glocke über Los Angeles
Eine der Inseln von Hawaii aus dem Flugzeug betrachtet
Anflug auf Hawaii
Sandstrand mit Palmen
Hanauma Bay
Gut besuchter Sandstrand, dahinter zahlreiche Hotels
Strand von Waikiki
Palme mit Bananen
Bananen
Ananas
Ananas
Die Sonne verschwindet zwischen zwei Hochhäuser im Pazifik
Sonnenuntergang in Waikiki
Flugzeug der Hawaiian Airlines auf dem Rollfeld des Flughafens von Kona
Nach der Landung in Kona
Luxuriöses Hotel mit Schwimmbad und Palmen
Hilton Kona Hotel
Die Sonne verschwindet zwischen Palmen im Pazifik
Sonnenuntergang auf "Big Island"
Schwarze Felsen, tief blauer Pazifik und weisse Dampfwolke
Heisse Lava fliesst in den Pazifik im Hawaii Volcanoes NP
Durch Lavafluss blockierte Parkstrasse, Besucher gehen über das Lavafeld
Lava ist im Hawaii Volcanoes NP über die Parkstrasse geflossen
Metallisch aussehende Lava mit glühendem Lavafluss
Heisse, fliessende Lava im Hawaii Volcanoes NP
Rote Blüte
Prächtige Blüte im Botanischen Garten
Dichte Büsche und farbige Blüten
Farbenfrohe Vegetation im Botanischen Garten
Rot-weisse Blüte
Prächtige Blüte im Botanischen Garten

Nun wünschen wir Euch allen von Herzen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir möchten uns für die viele Post bedanken, die wir in den vergangenen Monaten von Euch erhalten haben. Es ist jedesmal ein grosses Ereignis für uns, wenn wir von Cheryl einen dicken Umschlag mit all Euren lieben Briefen erhalten.

Merry Christmas and a happy new year !


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usa8911.html (überarbeitete Version) / 23-Apr-2009 (ra) / reto ambühler