Vulkanismus


Plattentektonik

Die Erdkruste besteht aus verschiedenen Platten, die sich entweder voneinander oder gegeneinander bewegen. Wenn sich die Platten bewegen, entsteht eine Spannung, löst sich die Spannung gibt es ein Erdbeben. Je nach dem, wie gross die Spannung ist, gibt es starke oder weniger starke Erdbeben, die man nur mit speziellen Geräten (mit einem Seismograph) spürt. Die Stärke der Erdbeben werden mit der Richterskala von 1-12 angegeben (1 ist das schwächste und 12 ist das stärkste Erdbeben). Das stärkste Erdbeben war in Amerika (11.5 auf der Richterskala). An der amerikanischer Westküste trifft die amerikanische auf die pazifische Platte. Dort ist der berühmte Andreasgraben. Die amerikanische Platte, auf der San Francisco ist, driftet nach Süden. Die pazifische Platte, auf der Los Angeles ist, driftet nach Norden. Das heisst, in ein paar tausend Jahren würden die beiden Städte aneinander vorbeiziehen. Rund um die pazifische Platte befinden sich die aktivsten Vulkane der Welt, man nennt das "Ring of Fire''. In den USA ist der Mount St. Helens einer dieser Vulkane.

Die Karte vom ,,Ring of Fire''

Vulkanismus in Hawaii

Obwohl die hawaiianischen Inseln in der Mitte von der pazifischen Platte liegen (also nicht auf dem "Ring of Fire"), sind sie durch Vulkanausbrüche entstanden. Die Inseln entstanden, als es in der pazifischen Platte einen Riss gab und dort Magma herausströmte. Es entstanden die Inseln Maui, Oahu, Kauai, Big Island und Molokai. Auf Maui befindet sich der ruhende Vulkan Haleakala.
Auf Big Island befinden sich 2 Vulkane nämlich Kilauea und Maunaloa, die in den letzten 20 Jahren immer wieder aktiv waren.
Ca. 70 km vor der Insel Big Island ist unterirdisch ein Vulkan aktiv, dort entsteht vielleich eine neue Insel.

Eine Karte von den Inseln Hawaii

Verschiedene Vulkane

Was ist ein Vulkan?

Ein Vulkan ist ein Riss in der Erdkruste, wo Magma herausströmt. Durch die Ablagerung entsteht ein Kegel. Je nachdem, wie heiss die Lava ist, desto flacher wird der Kegel, weil dann die Lava schneller abfliesst. Ein Vulkan sieht etwa so aus:

Ein Vulkan mit der Magmakammer, einem Seitenschlot und dem Krater.

Schild- oder Deckenvulkane

Die grössten Vulkane sind die Schildvulkane auf Hawaii. Typisch für die Schildvulkane ist ihre weite Ausdehnung und ihre flachen Hänge. Der Grund dafür ist die dünnflüssige, heisse Lava. Dadurch kann sie schon bei flachen Hängen grosse Gebiete bedecken. Decken- oder Plateauvulkane bringen ihre meistens noch dünnflüssigere Lava entlang von Spalten an die Oberfläche. Dadurch ensteht eine Platte, die mehrere hunderttausend Quadratkilometer gross ist. Meistens liegen mehrere Lavadecken übereinander, wobei eine Decke in der Regel nur 5 - 15 Meter dick ist.

Schild- oder Deckenvulkan
Ein Schild- oder Deckenvulkan

Schichtvulkane

Einen anderen Aufbau haben Schichtvulkane. Sie bauen steile Kegel auf, da die Lava zähflüssig ist. Sie bewegt sich nur langsam und lagert sich in unmittelbarer Nähe des Kegels ab. Schichtvulkane haben bei einem Ausbruch starke Explosionen. Die Hälfte des Magmas wird als Asche und Tuffe (das sind Lavasteine mit Löchern) ausgeworfen, die andere Hälfte in Form von Lava. Nur wenig Asche wird vom Wind weit fortgetragen. Die gröberen Steine fallen auf den Vulkan selbst zurück. Die Folge ist, dass der Vulkan immer höher wird.

Ein Schichtvulkan

Caldera

So sieht eine Caldera aus:

Eine Caldera

Eine Caldera entsteht, wenn bei einem Vulkanausbruch der ganze Berggipfel weggeschleudert wird. Eine Caldera kann aber auch entstehen, wenn viel Magma aus dem Vulkan austritt. Dann gibt es nämlich einen Hohlraum in der Magmakammer. Wenn die Höhle die Vulkanwände nicht mehr stützen kann, stürzt der Vulkan zusammen.


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vulkanismus.html / 5-juli-2002 / Daniel Ambühler